Transport
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21.09.2022

„Starkes Ausrufezeichen für die Attraktivität des Standorts!“

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Mit dem Bau eines neuen, hochmodernen Shuttlelagers erweitert FEGA & Schmitt seine Lagerkapazitäten und bringt modernste Fördertechnik an seinen Logistik-Standort in Heilsbronn.

(v.l.n.r.:) Rolf Beck (Bauleiter Fa. Traub), Harald Steidle (Marketingleiter Fa. Traub), Jörg Felßner (Bautechniker GW Architekten), Jens Gömmel (Architekt GW Architekten), Günter Schönherr (Geschäftsführer Fa. Traub), Franz Traub (Geschäftsführer Fa. Traub), Rebecca Hiltel (Baukoordination FEGA & Schmitt), Uwe Schaffitzel (Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe), Bernd Eberlein (Geschäftsführer FEGA & Schmitt), Frank Leyser (Geschäftsführer FEGA & Schmitt), Dr. Jürgen Pfeiffer ( Bürgermeister der Stadt H

Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten, Beschleunigung durch automatisierte Prozessabläufe, optimal gestaltete Arbeitsbedingungen – dies alles mit einem starken Akzent auf Nachhaltigkeit: Es gab eine Vielzahl guter Gründe für den Ausbau des Logistikstandorts von FEGA & Schmitt in Heilsbronn!

Nachdem der Startschuss für das neue Langgutlager bereits im Mai 2022 gefallen war, sind nun auch plangemäß zum 19. September die Arbeiten an dem neuen Gebäudekomplex aufgenommen worden. Geplante Fertigstellung des Erweiterungsbaus in der Gutenbergstraße: Ende 2024. Zum traditionellen Spatenstich fanden sich dort der Stellvertretende Landrat des Landkreises Ansbach Stefan Horndasch, der Bürgermeister der Stadt Heilsbronn Dr. Jürgen Pfeiffer, die Geschäftsführung von FEGA & Schmitt mit Uwe Schaffitzel, Bernd Eberlein und Frank Leyser sowie Vertreter des Bauunternehmens und die zuständigen Architekten ein.

FEGA & Schmitt als Ursprung des Elektrogroßhandels in der Würth-Gruppe

Ende der 90er-Jahre kaufte die Würth-Gruppe die Firma FEGA in Ansbach auf. Mit dem Erwerb der Firma Schmitt aus Fulda 1999 und der offiziellen Zusammenführung beider Firmen 2009 wurde damit der Grundstein für den Elektrogroßhandel innerhalb des familiengeführten Konzerns gelegt. „Ein voller Erfolg für die Würth-Gruppe“ wie Geschäftsbereichsleiter Uwe Schaffitzel in seiner Ansprache hervorhob, „mittlerweile ist der Elektrogroßhandel, der dieses Jahr voraussichtlich deutlich mehr als 3,0 Milliarden Euro Umsatz erzielen wird, eine der größten Geschäftseinheiten der Würth-Gruppe neben dem Kerngeschäft.“

Modernste Technik mit Nachhaltigkeit verknüpft

Horndasch zeigte sich dabei vor allem von dem Gesamtkonzept der Lagererweiterung beeindruckt. Dies beweise, dass „nachhaltiges Bauen, moderne Arbeitsplatzgestaltung und State-of-the-Art-Technologie aufs Engste miteinander verknüpft werden können“. Dr. Pfeiffer wies dazu auf die besondere Bedeutung von FEGA & Schmitt als Arbeitgeber für die Stadt und den Landkreis hin: „Wir freuen uns sehr darüber, dass FEGA & Schmitt seine Kapazitäten in Heilsbronn ausbaut. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten hat das Unternehmen damit ein starkes Ausrufezeichen für die besondere Attraktivität unseres Standorts gesetzt.“

Deutliche Zeitersparnis durch automatisierte Fördertechnik

Auf einer Grundfläche von über 9.000 Quadratmetern bietet das neue Shuttlelager modernste Technik auf allen Prozessebenen. Rund 200.000 Lagerbehälter, die von den Shuttle-Robotern auf die zwei Kommissionierungsebenen gefahren werden, stehen hier als Lagereinheiten zur Verfügung. Bei der Errichtung des neuen Shuttlelagers wurde auch besonderer Fokus auf die optimale ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze sowie einen optimalen Arbeitsablauf gelegt, um ein möglichst angenehmes, beschwerdefreies Arbeiten zu gewährleisten. Starke körperliche Belastungen, wie sie beispielsweise durch den manuellen Transport von Kisten und Kartons anfallen, lassen sich damit künftig vermeiden.

Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen

Erkennbar dominant ist auch die Rolle, welche Faktoren wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung sowie Energieeffizienz bei der Planung des Shuttlelagers und der neuen Langguthalle spielten. So werden die Dächer beider Gebäudeneubauten vollständig mit einer Photovoltaik-Anlage ausgelegt sein. Als „Tankstelle“ für Elektrofahrzeuge stehen über 50 installierte Ladezonen zur Verfügung. Dazu wird für die Bauarbeiten Recyclingmaterial eingesetzt, das unter anderem aus den Bodenplatten vom Abriss in Ansbach und des ehemaligen Lagerbereichs in Heilsbronn stammt.